Dimiter Inkiow

Die Abenteuer des Odysseus
Schulausgabe

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112 Seiten, 11. Auflage, Taschenbuch, 12,2 x 18,7 cm, illustriert
Hase und Igel Verlag
ISBN/GTIN 978-3-86760-011-8
Best.-Nr.: 011-8
Klassen4, 5, 6
ThemenSagen, Fabeln, Schwänke
Homers Odyssee ist einer der zentralen Texte der abendländischen Kultur. Die mythenumwitterten, zu immer neuen dramatischen Höhepunkten forttreibenden Ereignisse von der Vorgeschichte des Trojanischen Krieges bis zum glücklichen Ende von Odysseus' langjähriger Irrfahrt werden von Dimiter Inkiow spannend, lebendig und nachvollziehbar erzählt.

Es ist Odysseus, der mit einer genialen, aber grausamen Idee den Trojanischen Krieg entscheidet. Im Bauch des Trojanischen Pferdes gelangen die griechischen Angreifer in die Stadt und töten viele wehrlose Trojaner, wobei sie auch das Tempelasyl missachten. Dafür wird Odysseus vom Rat der Götter verflucht: Durch langes Leiden soll er für die Sünden seiner Krieger büßen.

Nach zehn Jahren Krieg wird es weitere zehn Jahre dauern, bis Odysseus zu seiner Frau und seinem Sohn zurückkehren kann. Davor aber muss er mit viel Mut und Geschick der Höhle des Zyklopen entfliehen, dem wunderschönen Gesang der Sirenen widerstehen, das sechsköpfige Ungeheuer Skylla überlisten und viele weitere Abenteuer und Prüfungen bestehen. Ganz ohne göttliche Hilfe geht es natürlich auch dabei nicht zu ...
Dimiter Inkiow
Dimiter Inkiow wurde 1932 in Bulgarien geboren. Mit 16 Jahren erhielt er ein Stipendium zur Theaterausbildung in Sofia. Seiner Berufung folgte er aber erst nach einem Bergbau-Ingenieurstudium.

An der „Akademie für Schauspielkunst und Theaterwissenschaften“ in Sofia diplomierte er 1958 als Regisseur, verfasste zahlreiche Bühnenstücke und gehörte zu dieser Zeit bereits der schriftstellerischen Prominenz Bulgariens an. Während des Kalten Krieges bekam Dimiter Inkiow wegen einiger Satiren und Komödien Schreibverbot. Als politischer Dissident musste er Bulgarien 1965 verlassen, zog nach München und schrieb aus dem sicheren Deutschland mehrere Jahre politische Kommentare und Satiren und übernahm damit eine nicht unbedeutende Rolle bei der Überwindung des Kommunismus.

1992 konnte er wieder in sein Heimatland reisen und 32 Jahre nach der Flucht schloss sich ein Kreis, als ihm 1997 die Ehrendoktorwürde der „Hochschule für Film, Theater und Schauspielkunst“ in Sofia verliehen wurde. Dimiter Inkiow starb 2006 mit 74 Jahren in München.