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Bloß nicht weinen, Akbar!

Ein 16-jähriger Afghane berichtet von seiner Flucht nach Deutschland

Schulausgabe

125 Seiten, Taschenbuch, 2. Auflage

5,95 € [D] 6,15 € [A]
Hase und Igel Verlag
ISBN  978-3-86760-180-1
Best.-Nr.: 180-1
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Ex.
Klassen: 5, 6, 7, 8, 9/10    Themen: Flucht/Vertreibung
Akbar ist 16 Jahre alt, als er im Jahr 2009 kurz vor der dänischen Grenze als „unbegleiteter minderjähriger Flüchtling“ von der deutschen Polizei aufgegriffen wird. In diesem Buch berichtet der Jugendliche in einfachen, klaren Worten von seiner Kindheit und Jugend in Afghanistan und im Iran, von seiner dramatischen Flucht über die Türkei, Griechenland, Italien und Frankreich nach Deutschland sowie von seiner gelungenen Integration bis zum Schulabschluss im Jahr 2015.
 
In öffentlichen Lesungen – vor allem in Schulen – hat der Text bereits zahlreiche Jugendliche und Erwachsene beeindruckt, nachdenklich gemacht und aufgerüttelt.
 
Die Idee, seine Flucht und deren Hintergründe zu Papier zu bringen, kam von Akbar selbst. Etwa drei Jahre nach seiner Ankunft in Deutschland bat er seine Deutschlehrerin in der Volkshochschule, Frauke Kässbohrer, seine Geschichte festzuhalten. Als diese zunächst zögerte, begründete er seinen Entschluss:
 
„Ich glaube, dass mich viele Leute hier in Deutschland besser verstehen werden, wenn sie wissen, wie es mir ergangen ist und warum ich hier bin. Und für mich ist es auch gut, wenn ich mir mal alles von der Seele rede … Warum gibt es Ausländerfeindlichkeit in Deutschland? Weil wir viel zu wenig voneinander wissen! Das wird ein ganz wichtiges Buch, Frau Kässbohrer, das weiß ich … Bitte, schreiben Sie auf, was ich Ihnen erzähle!“

Schonungslos und authentisch führt Akbars Bericht uns hautnah die Situation zahlreicher Flüchtlinge mitten in Europa vor Augen: Sie sind skrupellosen Schleusern ausgeliefert, müssen lebensgefährliche Überfahrten in viel zu kleinen Booten über sich ergehen lassen und auch darüber hinaus halsbrecherische Risiken eingehen. Als Akbar in einer griechischen Hafenstadt heimlich in den Laderaum eines Lkws gelangt, der sich fatalerweise als Kühltransporter entpuppt, droht seine Flucht aufs Schlimmste zu scheitern.
 
Aber auch viel positive Energie und Menschlichkeit schlägt uns aus Akbars Geschichte entgegen: Nachdem seine Eltern in Afghanistan spurlos verschwunden sind, nimmt ihn die Familie seiner Tante liebevoll bei sich auf. Unter den Flüchtlingen gibt es immer wieder freundschaftliche Momente und in den europäischen Großstädten, in die Akbar auf seiner Flucht gelangt, existieren nicht nur Einrichtungen, die sich um Flüchtlinge kümmern, sondern auch Treffpunkte von Afghanen, die Akbar mit Rat und Tat zur Seite stehen.

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Frauke Kässbohrer

Frauke Kässbohrer, geboren 1941, studierte Schulmusik und Englisch, unterrichtete in Süd- und Norddeutschland und wurde im Jahr 2000 am Gymnasium in Husum als Oberstudienrätin in den Ruhestand verabschiedet. Danach folgte viel ehrenamtliches Engagement, [...]

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